Alarmanlagen, ihre Funktionsweise, und wozu sie dienen...

Alarmanlagen (auch Einbruchmelde- oder Intrusionsanlagen genannt) dienen zur Abschreckung und Verunsicherung eines Täters bzw. zur frühzeitigen Erkennung eines Einbruchs oder Einbruchversuchs durch geeignete Melder und Sensoren. Dabei lassen sich etwa dreiviertel aller Täter bereits durch das blosse Vorhandensein einer Alarmanlage abschrecken und dadurch von ihrem Vorhaben abwenden. Die grösste abschreckende Wirkung geht von der Sirene und dem optischen Alarm aus, am besten in Verbindung mit hellen Scheinwerfern.

Komponenten einer Alarmanlage:

1. Die Zentrale ist das "Gehirn" der Alarmanlage. Hier werden alle Informationen verarbeitet
2. Bedienelemente (Codetastatur, Handsender, Schaltschloss etc.) dienen zum Scharf- und Unscharf-Schalten des Systems
3. Melder (Bewegungsmelder, Magnetkontakte, Glasbruchmelder etc.) sind Fühler der Alarmanlage und überwachen das Objekt auf Ereignisse
4. Alarmierungseinheiten (Aussensirene, Innensirene, Telefonwählgerät etc.) geben Ereignisse laut oder/und still bekannt

Funk oder Verkabelung?

Grundsätzlich bieten beide Varianten einer Alarmanlage einen zuverlässigen Schutz, solange es sich um Qualitätsprodukte, die richtige Montage und gute Planung handelt.

Funkalarmanlagen – Vor- und Nachteile:

+ geringer Installationsaufwand
+ rasche und saubere Montage
+ Netzunabhängigkeit
- Komponenten im Vergleich zu verdrahteten Anlagen teurer
- periodischer Batteriewechsel notwendig

Verdrahtete Alarmanlagen – Vor- und Nachteile:

+ preisgünstigere Komponenten
+ unauffällige Melder
+ kein Batteriewechsel
- aufwendigere Installation durch Bohr und Stemmarbeiten
- eingeschränkte Flexibilität bei Ausbau und Umzug

Heutige Funkalarmanlagen stehen in Sachen Sicherheit (z.B. Störfunkerkennung, Kontrollverbindungen) und Funktionsumfang den verdrahteten Systemen nicht mehr nach und können deshalb z.B. auch für grössere Wohnobjekte empfohlen werden.

Wir empfehlen Funkalarmanlagen v.a. dort, wo die Optik eine Rolle spielt und eine schnelle als auch saubere Montage wichtig ist, z.B. bei bestehenden Objekten. Verdrahtete Alarmanlagen eignen sich gut für Objekte im Rohbau oder in der Planungsphase bzw. dort, wo eine Verkabelung leicht möglich ist (z.B. abgehängte Decke, Sesselleiste …) oder nicht stört (z.B. Keller, Dachboden).

Absicherungsarten einer Alarmanlage:

Grundsätzlich gibt es 2 Absicherungsarten, die für einen optimalen Schutz auch kombinierbar sind:

1. Aussenhautschutz: Schutz von Fernstern und Türen (Magnetkontakte). Der Betreiber kann sich frei im Objekt bewegen ("aktiv anwesend").
2. Raumschutz: Überwachung von Räumen auf Bewegung u. Temperaturänderung (Bewegungsmelder). Der Betreiber befindet sich nicht im Objekt ("aktiv abwesend").

Unsere Produkte:

Wir setzen nur Produkte namhafter Hersteller ein. Unser Webshop ist einem grossen Zielpublikum zugänglich und das Sortiment im Bereich Alarmanlagen erstreckt sich über die ganze Bandbreite der drahtlosen Alarmanlagen (Funkalarmanlagen). Bei gewissen Systemen ist ein Grundschutz praktisch ohne Vorkenntnisse und Installationsaufwand möglich. Andere bieten einen professionellen, komfortablen und umfassenden Objektschutz der sich trotzdem mit geringstem Installationsaufwand realisieren lässt. Trotz der Breite bieten wir nur eine bestimmte Auswahl von Systemen an: Nämlich in jedem Segment dasjenige System, welches nach unserer Überzeugung und ausgiebiger Evaluation das beste Leistungsprofil für unseren Kunden erbringt.